Liebe Mitglieder,
vielen Dank für Ihre Rückmeldungen, Anregungen und Nachfragen bezüglich unseres vorläufigen Antrages zur Erneuerung der Trafostation. Wir freuen uns über Ihr großes Interesse, die konstruktiven Beiträge und hilfreichen Ideen.
Erneuerung der Trafostation
Unser ursprünglicher Plan, der auch der kostengünstigste gewesen wäre, nur das Dach der Trafostation abzudichten und den Trafo auszutauschen, fiel leider bei den Stadtwerken durch. Sie haben klar signalisiert, dass sie dem so nicht zustimmen können. Die Trafostation hat mittlerweile mit ihrem Alter von weit über 50 Jahren ihre Grenzen erreicht und entspricht nicht mehr den aktuellen Richtlinien. Daher müssen wir in den sauren Apfel beißen und sie austauschen lassen.
Als erste Maßnahme werden wir trotzdem das Dach der Trafostation abdichten, damit kein weiteres Wasser eindringen kann und wir sie erhalten können, bis wir im nächsten Jahr die neue Trafostation einweihen können.
Der größte Kostenfaktor der gesamten Maßnahme ist die neue begehbare Trafostation selbst: Sie macht mit rund 120.000 € etwa 60 % der Gesamtkosten aus. Hinzu kommt eine Lieferzeit von derzeit etwa 45 Wochen. Die Kosten für den Austausch des vorhandenen Trafos von rund 6.000 € möchten wir mittlerweile aus wirtschaftlichen Gründen vermeiden. Wir halten es für wenig sinnvoll, jetzt einen Trafo zu bestellen, der dann nach 20 Wochen geliefert wird, dann aber nur 25 Wochen in Betrieb sein kann, um ihn anschließend für dieselben Kosten in die neue Trafostation einzubauen. Dies wäre somit ein Kostenfaktor von 12.000 €, damit wir 25 Wochen lang einen „leckfreien“ Trafo betreiben können.
Bislang liegt uns ein Angebot vor; zwei weitere Angebote stehen noch aus. Zusätzlich haben wir einen Hinweis auf eine weitere mögliche Bezugsquelle erhalten, durch die sich die Kosten eventuell nochmals um etwa 10 % reduzieren lassen. Die Vergabe des Auftrags werden wir jedoch erst nach der Mitgliederversammlung vornehmen können, nachdem alle Angebote gesichtet sind.
Wir werden in der Mitgliederversammlung daher vorschlagen, den wirtschaftlich günstigsten Anbieter mit der Lieferung der Trafostation zu beauftragen.
Finanzierung
Zum vorgeschlagenen Finanzierungsmodell haben wir die meisten Rückmeldungen erhalten. Dafür bedanken wir uns herzlich.
Zunächst möchten wir klarstellen: Wenn alle Pächterinnen und Pächter, die Strom beziehen, den einmaligen Beitrag von 400 € bis zum 1. Oktober leisten können, ist keine Kreditaufnahme erforderlich. Die Trafostation könnte dann vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden.
Uns ist jedoch bewusst, dass nicht jeder diesen Betrag kurzfristig aufbringen kann. Daher möchten wir einen möglichst zinsgünstigen Kredit aufnehmen. Inzwischen planen wir nicht mehr mit einer Kredit-Laufzeit von zehn Jahren, sondern mit einer Rückzahlung innerhalb von fünf Jahren.
Sollten wir jedoch Spenden oder zinslose Darlehen von Pächterinnen und Pächtern oder anderen Unterstützern erhalten, würde sich die Finanzierung deutlich verbessern und der notwendige Kredit entsprechend geringer ausfallen.
Deshalb möchte ich Sie in meiner Funktion als zweiter Vorsitzender herzlich bitten, sich folgende Fragen zu stellen:
- Kann ich den Betrag von 400 € bis zum 1. Oktober für die Erneuerung der Trafostation aufbringen?
- Falls ja: Wäre ich bereit, dem Verein darüber hinaus einen zusätzlichen Betrag als zinsloses Darlehen oder als Spende zur Verfügung zu stellen? Jeder Euro, den wir auf diese Weise erhalten, hilft dabei, die Kreditaufnahme zu reduzieren und insbesondere diejenigen Pächterinnen und Pächter zu entlasten, die finanziell nicht in der Lage sind, den Beitrag sofort zu leisten.
- Falls nein: Mit der Jahresrechnung wird ein maximaler Betrag von 100 € pro Jahr für fünf Jahre fällig werden. Der genaue Zinssatz errechnet sich erst, nachdem wir wissen, wie viel Kredit wir aufnehmen müssen. In jedem Fall werden wir versuchen, diesen Kredit über die KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau, www.kfw.de) fördern zu lassen. Es besteht jedoch keine Garantie, dass bei Antragsstellung noch genügend Mittel im Fördertopf sind. In diesem Fall müssen wir dann mit dem aktuellen Zinssatz der Sparkasse rechnen.
Hier ein Beispiel für den „schlimmsten Fall“, mit einem anfänglichen effektiven Jahreszins von 8,22% gerechnet:

Wir werden der Mitgliederversammlung daher vorschlagen, das Finanzierungsmodell in dieser Form zu beschließen.
Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis. Gemeinsam können wir diese notwendige Investition zum Wohle unseres Vereins erfolgreich umsetzen.
Link zur Mitgliederversammlung 2026:
Link zu den Anträgen:
Sommerliche Gartengrüße
Max Rümler
2. Vorsitzender