Elster 02/2020

Vereinsnachrichten 2 / 2020    

Im August 2020

 

Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde!

Der Hochsommer zeigt sich auch dieses Jahr von seiner wärmsten Seite. Viel Sonnenschein und Temperaturen bis weit über 30 Grad lassen Obst und Gemüse schnell reifen. Die Ernte von Erdbeeren, Johannisbeeren und vielen anderen leckeren Früchten ist im vollen Gange oder bereits erledigt.  

Trotz der aktuellen Hitze wünschen wir Ihnen viel Freude am Gärtnern. Beachten Sie bitte die folgenden Hinweise.

 

Bitte Wege frei halten

Denken Sie bitte daran, Zweige und Äste, die auf die Seiten- und Hauptwege überhängen, jetzt zurückzuschneiden. Außerdem hat laut Gartenordnung jeder Pächter darauf zu achten, dass der Bewuchs an den Seitenwegen auf Zaunhöhe bleibt.

 

Neue Türschließer für mehr Sicherheit

Tore und Zaunanlagen sind Eigentum des Vereins. Zur Vermeidung von Unfällen und aus Sicherheitsgründen hat der Verein nun Türschließer an den Toren angebracht. Damit soll erreicht werden, dass keine Kleinkinder mehr ungehindert auf die befahrene Straße gelangen. Zudem werden größere Kinder aber auch Erwachsene gezwungen, besser auf den Verkehr zu achten.

 

+++ Manipulationen an den Toren stellen eine Beschädigung des Vereinseigentums dar. Wer dies tut, muss mit Konsequenzen rechnen! +++ 

 

Spenden für das Erntedankfest 2020

Traditionell findet im Herbst wieder unser Erntedankfest statt: dieses Jahr am 4. Oktober! Dafür möchten wir gerne Gaben aus Ihren Gärten einsammeln, wie z. B. Obst, Gemüse und Blumen. Wir freuen uns über zahlreiche Spenden! Mehr dazu erfahren Sie demnächst in den Aushängen in den Schaukästen.

 

Erinnerung: Halloween-Fest

Wie bereits angekündigt, werden wir dieses Jahr, sofern es die Corona-Verordnung zulässt,  ein Halloween-Fest für Kinder veranstalten. Den genauen Veranstaltungstermin und weitere Informationen erfahren Sie demnächst in den Aushängen in den Schaukästen.

 

 

Vorstand-Tipp: Wissenswertes zu Wespen

 

Gut gegen Schädlinge
Wespen sind natürliche Schädlingsbekämpfer. Ein großes Volk kann zwischen 500 und 2000 Gramm Insekten am Tag verspeisen. Die Wespe wirkt dadurch als natürlicher Regulator und hält die Bestände verschiedener Baum- und Pflanzenschädlinge im Gleichgewicht, wodurch die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten verhindert wird. Wespen liefern selbst eine wichtige Nahrungsquelle für bestimmte Räuber, die sich auf die stechenden Insekten spezialisiert haben. Sie gehören zur bevorzugten Beute von Hornissen. Auch Spitzmäuse machen sich gerne über Wespennester her.

 

Alle gleich?
Es herrscht eine allgemeine Angst vor Wespen, die durch ihre schwarz-gelbe Färbung auffallen. Wirklich aufdringlich werden allerdings nur die Deutsche und die Gemeine Wespe.

 

Nester schützen
Alle Wespenarten stehen unter Naturschutz. Ihre Nester dürfen deshalb nicht zerstört werden. Oft ist auch eine Umsiedelung durch einen Fachmann überflüssig. Im Herbst und mit sinkenden Temperaturen sterben alle Wespen (ausgenommen die Jungköniginnen). Ein vorhandenes Nest wird im kommenden Jahr nicht mehr besetzt.

 

Was Wespen lieben

Dass sich immer wieder Wespen am Speisetisch aufhalten, liegt nicht nur an der Nahrung. Wespen werden von verschiedenen Düften und Farben angelockt, die ein reichhaltiges Nahrungsangebot suggerieren, wie z. B. intensive Parfums, Cremes oder bunte Kleidung.  

 

Was hilft gegen Wespen?

Um die Tiere fernzuhalten, können Sie einige Zitronenscheiben auslegen und diese mit Gewürznelken bestreuen. Wespen mögen diese Kombination gar nicht.

 

Wann besteht Gefahr?

Die Gemeine Wespe ist in der Regel friedfertig und nicht darauf aus, jemanden unwillkürlich zu stechen. Wie alle anderen Wespenarten verteidigt sich eine Arbeiterin, außerhalb des Nestbereichs, wenn man sie ärgert oder drückt. Im unmittelbaren Nestbereich reagiert die gemeine Wespe allerdings schnell verteidigungsbereit. Wobei dunkle Kleidung im Nestbereich als vermeintlicher Fressfeind gedeutet werden kann und eine rasche Verteidigung einleiten kann. Bei der Nestverteidigung, aber nur im nahen Nestbereich, können weitere Artgenossen durch ein Alarmpheromon aktiviert werden.


Mein Tipp: Sollten Sie einmal im Nestbereich attackiert worden sein, nähern Sie sich nicht mehr mit derselben Kleidung dem Wespennest. Die noch anhaftenden Alarmpheromone können sofort wieder die Verteidigungsbereitschaft im Nest auslösen.

 

Was tun bei einem Stich?

Meist ist ein Stich harmlos für den Menschen, auch wenn dieser Schmerzen verursacht. Bewahren Sie deshalb Ruhe und kühlen Sie den Stich, um ein Anschwellen zu vermeiden.

 

gez. Bernd Hofmann (1. Vorstand)                              gez. Agathe Schaffner (Schriftführerin)

                                                                                             Mitwirkung Ariane Veseli

 

Die Vereinsnachrichten können Sie auch in den Schaukästen oder auf unserer Homepage

www. kgv-weiherfeld.de lesen.

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